Ausflug zurTextilfabrik

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Gestern lagen wir beide total flach. Wir haben uns voll erkaeltet. Bei der Hitze hier ist das echt unangenehm, man schwitzt eh so sehr, aber gestern und heute haben wir uns wie im Fieber-Wahn gefuehlt. Wir sind den ganzen Tag im Guesthouse geblieben und haben ganz viel geschafen. Abends haben wir dann was zu Essen bestellt und sind nochml 10 Minuten rausgegangen, aber das wars auch.

Heute geht es uns etwas besser. Sind ja auch unsere letzten Tage hier in Indien und die wollen wir nicht verschlafen. Ashima hat einen Termin mit der Textilfabrik BK Garments ausgemacht. Mit denen habe ich zu Neckermann’s Zeiten viel im Bereich Blusen, Kleider und Roecke gemacht.  Gleich nach dem Fruehstueck sind wir los gefahren. Die Fabric liegt in Noida, etwa 25 km von Dehli entfernt.

Es war fuer mich natuerlich der absolute Hammer eine Fabrik mal live zu sehen. Ein Mitarbeiter hat uns gleich empfangen und bestand sogar darauf das Taxi zu bezahlen. Er hat uns  in den Showroom gebracht ,wo wir auf den Chef, Mr Chawla, gewartet haben. Dann haben wir uns die ganze Fabrik anschauen duerfen. In der Fabrik wird alles gemacht, ausser das Faerben der Stoffe. Sie kaufen die Rohware ein und lassen sie dann in anderen Fabriken (meist im Sueden Indiens) faerben. Sie machen dann die Schnitte, naehen die Muster und fertigen die gesamte Produktion. Der Chef meinte sie schaffen zwischen 3000-4000 Teile am Tag.

Anbei ein paar Fotos.

Diese Arbeitsbedingungen sind schon ganz anders als bei uns, aber diese Fabrik scheint noch eine der guten zu sein ;(. 250 Menschen arbeiten dort von Montag bis Samstag. Allerdings scheinen die Arbeitszeiten von 10-18 und die Pausenzeiten echt ok zu sein. Als wir dort waren, war grade Mittagspause und viele Arbeiter haben ueber ihren Naehmaschinen geschlafen.

Ich war echt happy, das alles mal gesehen zu haben.

Dann sind wir mit dem Taxi wieder zurueckgefahren und wollten auf einen Markt Hauz Khas, den uns die beiden indonesischen Schwaben aus unserem Hotel empfohlen hatten. Wir haben den Markt allerdings stundenlang (was keine Uebertreibung ist) gesucht.

Die Inder haben es naemlich an sich, einem nur die erste Strecke des Weges zu zeigen, wenn man sie nach dem Weg fragt. D.h. wenn man nach rechts und dann nach links musss, sagen sie einem nur rechts. Also ist es in Indien eine Kunst abzuschaetzen, wann man den naechsten fragen muss, um einen weiteren Teil des Weges zu erfahren, bevor man zu weit gelaufen ist.

Aber heute war das gar nicht mal das Problem; alle Befragten haben uns einfach  zu einem anderen Markt geschickt.

Der Markt war ganz schoen, bzw. es war eher ein Szene-Viertel. Die Leute waren ganz anders dort. Alle sehr westlich angezogen, fast nur sehr helle Inder und viele Designer Laeden und Cafe-Bars etc.

Dann ging es aber ab nach Hause, schonen fuer morgen. Morgen gehen wir in eine Bollywood Show 😉

Gute Nacht!!!

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