Good Bye Hanoi, hello Hongkong

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Und nochmal eine Stunde später.. Jetzt trennen uns schon 6 Stunden von euch. Wir sind um zehn Uhr abends nach eineinhalb Stunden Flug hier in Hongkong angekommen.
Da wir erst um halb acht geflogen sind, hatten wir heute noch Zeit in Hanoi. Ich muss echt sagen, dass diese Stadt meine Meinung über Vietnam komplett verändert hat. Hanoi hat mir richtig gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen dort Urlaub zu machen. Die Leute sind auch viel netter dort. Und das Old Quarter ist echt toll. Es gibt dort sooooo viel zu sehen. Heute haben wir die Baumarkt Strasse und die Näh- und Bastelbedarf Strasse (Leny, dein Paradies ;)) entdeckt. Es gibt auch so viele kleine Boutiquen mit hübschen Klamotten. Man litt manchmal schon fast an Reizüberflutung. Einfach nur cool diese Stadt. Ich hatte auch noch ein paar Tage länger dort bleiben können. Tim hat es auch sehr gut gefallen, allerdings könnte er das Essen nicht mehr sehen.
Heute haben wir uns ein Wasserpuppentheater angeschaut. Dort haben wir ein australisches Ehepaar aus Sydney kennengelert, die uns ein paar gute Tips gegeben haben. Allerdings haben sie uns auch von Krokodilangriffen auf Menschen erzählt, aber nicht irgendwo im Busch, sondern im Meer. Vielen Dank, neben den Quallen, Haien jetzt auch noch Krokodile vor denen ich Angst haben muss :'(. Aber wir bräuchten uns keine Sorgen machen, denn es ist immer ausgeschildert… Na dann.. Und es sind am meisten die Deutschen, die angegriffen werden, weil sie die Schilder missachten, meinten die beiden noch. Super News. Danke

Das Wasserpuppentheater war schön gesehen zu haben, es hat uns allerdings nicht vom Hocker gehauen. Wäre bei Tim auch unmöglich gewesen, so wie er zwischen die kleinen Sitze gequetscht war, die für kleine zierliche Asiaten gebaut waren 😉

Dann war es auch schon an der Zeit unsere Koffer zu holen und mit dem bestellen Taxi zum Flughafen zu fahren. Ausgecheckt und bezahlt hatten wir schon, aber wir hatten unsere Koffer im Hotel gelassen. Die nette Frau an der Rezeption hatte vergessen uns den Ausflug in die Halong Bay und die Briefmarken für die zig Postkarten zu berechnen. Wir haben noch überlegt, sollen wir was sagen, wenn wir später die Koffer abholen oder uns einfach über gesparte 70 Dollar freuen? Wir waren in einem Gewissenskonflikt. Aber man bekommt ja sonst nichts geschenkt. Ausserdem waren wir uns nicht mehr so sicher, ob das ein fairer Preis für den Ausflug war.
Sie hatte es dann aber in der Zwischenzeit wohl bemerkt und wir mussten nachzahlen. Auch gut. Wegen dem Porto haben wir dann jedoch nix gesagt… Aber das wird das Hotel verkraften.

In Hongkong angekommen fällt einem gleich der riesige Flughafen auf. Nach der Passkontrolle waren Wärmebildkameras aufgestellt, damit Kranke gar nicht erst einreisen. Ins Hotel sind wir mit der Expressbahn gefahren, das war für uns beide zusammen mit 160 Hongkong Dollar (16 Euro) das günstigste. Einzeltickets kosten allerdings 100 HKD. Dann mussten wir noch ein Taxi nehmen, war jedoch nur noch 5 Minuten Fahrt. Hongkong sieht echt atemberaubend aus…

Das Hotel de Edge ist schön und modern. Es ist sehr schmal und hat 32 Stockwerke. Allerdings gibt es nur einen einzigen Fahrstuhl, der immer busy ist. Man verbringt viel Zeit mit warten. Die Tussis an der Rezeption sprühen nicht grade vor Freundlichkeit, aber gut…

Wir wussten ja von vorne herein, dass in Hongkong Platzmangel herrscht und alles sehr eng und klein ist. Aber unser Zimmer ist winzig. Gefühlte 5qm. Wahnsinn!! Das Bad besteht nur aus Dusche und Toilette. Das Waschbecken ist im Zimmer und ist auch gleichzeitig die Küche. Mein Koffer liegt auf der Fensterbank. Wie wir das mit Tims Koffer machen weiss ich nicht, denn, wenn er ihn auf dem Boden legen würde, käme man nicht mehr durch. Jeder cm wurde hier super effizient genutzt. Beispielsweise ist der Safe unter dem Bett in einer Unterbettkommode. Das Bad incl Toilette ist nur durch eine Glaswand von dem Zimmer getrennt. Es gibt keine Geheimnisse mehr 😉
Insgesamt ist das Zimmer schön, modern und sauber mit Blick auf die Skyline im 12 Stock. Es hat wirklich alles was man braucht. Sogar eine Ipod Station steht hier (auch wenn wir keinen dabei haben :'(). Und die Bettwäsche ist super weich und die Handtücher sind riesig und riechen gut.

Nach dem Einchecken bin ich raus gegangen, um noch Wasser zu kaufen. Eine Strasse weiter gibt es einen Seven 11 Supermarkt. Da war ein älterer Chinese (ich glaube er war etwas betrunken) und hat die ganze Zeit mit mir geredet, auf chinesisch allerdings. Ein paar Dinge hab ich anhand seiner Körpersprache verstanden. Z.B das ich einen Korb nehmen soll um meine Einkäufe hineinzutun. Den hat er dann auch für mich auf die Theke neben die Kasse gestellt. Und zum Abschied hat er mir dann die Hand gegeben. Irgendwie süss…
Leider hatte ich indische Rupien mit. Also musste ich noch mal zurück ins Hotel.

Nach einer erfrischenden Dusche liegen wir nun im Bett. Der Wasserstrah erinnert an einen Wasserwerfer, ohne Witz. Wenn man die Dusche ganz aufdreht tut es richtig weh. Aber ich bin happy, denn es gibt nichts schlimmeres als Duschen, wo nur 3 Tropfen rauskommen.

Ohh, es ist schon voll spät…nun gehts ab in die Haia!
Germany, I wish you a pleasant night!

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Eine Antwort »

  1. Nach ein paar Tagen hab ich mal wieder geschaut was ihr denn so macht und welche schönen Sachen ihr erlebt. Oh wie fein und es scheint euch so richtig gut zu gehen. Musste bei der Glaswand im Hotelzimmerbad grinsen… was sich der Architekt da wohl gedacht hat … Duschen geht ja noch aber es heißt nicht umsonst das stille Örtchen, oder! 🙂

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