Trip nach Macao

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Am dritten Tag in Hongkong haben wir einen Ausflug in das Las Vegas Chinas, auf die 50 km entfernte Halbinsel Macao gemacht. Macao ist eine Sonderverwaltungszone und der einzige Ort in China, wo das Glücksspiel erlaubt ist.
Diese Insel war bis 1999 eine portugiesische Kolonie.

Nachdem wir uns heute morgen zum Frühstück wieder den Joghurt mit Müsli, Früchten und Beerenkompot gegönnt haben, haben wir noch etwas in unseren kleinen Kajüte gechillt. Eigentlich wollten wir auf den Peak, aber es ist heute zu bewölkt. Daher haben wir beschlossen nur nach Macao zu fahren. 5 Minuten Gehweg vom Hotel entfernt ist eine Anlegestelle für die Fähren dorthin. Dabei sind wir an einer löwenartigen Statur vorbeigekommen. Zum Glück habe ich noch die Kugel in seinem Maul berührt, dann das bringt Glück und wir wollten ja auch möglichst viel Geld im Casino gewinnen.
Von aussen war die Halle ganz unscheinbar, innen erinnerte alles an einen Flughafen mit Shopping Mall, Gepäckaufgabe und Immigration Schalter. Wir sind offiziell aus Hongkong ausgereist und bekamen einen Einreisestempel für Macao in den Reisepass.

Das Schiff ist recht gross und erinnert auch an ein Flugzeug. Sogar einen Film mit den Sicherheitshinweisen wurde gezeigt und wir haben die Aufforderung bekommen während der Fahrt möglichst angeschnallt sitzen zu bleiben. Die Fahrt dauerte 1 Stunde, so dass wir gegen 15 h dort waren.
Am Anlageplatz in Macao haben wir einen der kostenlosen Shuttlebusse zum Casino Lisboa genommen. Da sind wir aber auch nur kurz durch das Casino zum nächsten Ausgang gelaufen, denn wir hatten Hunger. Wir haben ein ganz kleines und unscheinbares chinesisches Restaurant auf dem Weg in die Innenstadt gefunden. Dort habe ich black pepper roasted duck mit Reis gegessen. Die Ente war soooo lecker und es hat nur 2,80 Euro gekostet. Und langsam klappt es auch mit den Stäbchen 🙂 Tim wollte lieber zu McDonald.
Danach sind wir in die historische Altstadt Macaos gelaufen, die durch portugiesische Kolonialbauten geprägt ist und sehr europäisch wirkt. Dort steht auch das Wahrzeichen von Macao, die Ruine der Kirche von Sao Paulo.

Ich war total schlapp und musste mich erstmal eine halbe Stunde hinsetzten. Dort haben wir einen Franzosen kennengelernt, der alleine ein ganzes Jahr durch Asien und Australien reist. Er fliegt auch noch nach Indien und hat dafür 55 Tage eingeplant. Leider hat er keinen Blog, denn seine Reise hätte uns echt mal interessiert. Er war sogar in der Mongolei.
Wir wollten noch nach Taipa, einer Insel, die auch zu Macao gehört, und hatten Glück zufällig einen Bus gesehen zu haben, der dorthin fuhr. Wir sind dann direkt in das Casino Venetian gefahren. Wie der Name schon sagt, das Casino bzw Hotel ist Venedig nachempfunden. Es gibt in dem Casino ein riesiges Einkaufszentrum mit Kanälen, Gondeln, italienisch singende Gondoliere und natürlich jede Menge Shops. Leider war es wirklich arschkalt dort..
Nachdem wir dort alles erkundet haben, wollten wir unser Glück im Casino versuchen. Wir beide haben nur leider keine Ahnung von irgendeinem Gerät oder Spiel.

Daher zuerst zum Einarmigen Banditen, da kann man nicht viel falsch machen. Für einen Moment hatten wir auch ein kleines Plus, aber das war schneller weg als es da war. Roulette haben wir auch probiert, aber leider nichts gewonnen. Wir haben allerdings auch nur jeder jeweils 2 Chips gesetzt. Dann haben wir das Glücksrad entdeckt. Ich habe mich hingesetzt 25 HKD (also 2,5 Euro) eingesetzt, auf die 12 getippt, die 12 kam und direkt 390 HKD gewonnen.

Jeahhh! Hab den Gewinn natürlich gleich auszahlen lassen. So haben wir insgesamt ein Plus gemacht und der Casinoabend war mehr als umsonst 🙂
Zurück haben wir dann gegen 23h wieder die Fähre genommen und sind nun wieder offiziell in Hongkong eingereist und haben einen weiteren Stempel im Pass.
Jetzt sind wir im Hotel und haben uns grade einem Tee gemacht und Kekse gegessen, die wir jeden Tag vom Hotel bekommen. Wir bekommen dazu auch jeden Tag ein Kärtchen mit dem Wetter für den nächsten Tag. Nette Aufmerksamkeit.
Morgen ist schon der letzte Tag, aber wir freuen uns auch schon auf Shanghai. Wir hoffen morgen ein Internet Cafe zu finden damit wir.euch die ganzen schönen Bilder, die wir bisher gemacht haben, zeigen können und nicht nur die.paar vom Handy.

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