The Peak

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Kaum zu glauben, aber heute ist schon der letzte Tag hier in Hongkong. Die Tage vergehen sooo schnell. Jetzt sind wir schon fast einen Monat unterwegs und haben bereits 5 Ziele besucht. Der Urlaub ist echt sooooo toll!!! Und wir verstehen uns soooooo super und sind ein gutes Team!!!

Heute sind wir auf den sog. Peak gefahren, einer tollen Aussichtsplattform. Mit einer alten Strassenbahn fährt man 400 Meter hoch. Es geht mindestens in einem 45 Grad Winkel bergauf. Oben angekommen muss man, wie immer, erstmal durch ein Shoppingcenter, um auf die Plattform zu gelangen. Wir hatten eine super schöne Sicht auf Hongkong und haben sehr schöne Fotos gemacht.

Danach sind wir nach Jordan gefahren, um etwas zu Essen. Priscilla hatte uns ein paar Restaurants empfohlen. Eines davon haben wir dann auch verzweifelt gesucht, nur wurden wir von jeden, den wir gefragt haben, in die gegensätzliche Richtung geschickt. Zufällig haben wir das Restaurant dann auch gefunden, allerdings in einer anderen Strasse, als von Priscilla genannt. Dort sah es jedoch gar nicht einladend aus und wir sind in ein anderes gegangen. Dort stand ein grosses Aquarium neben dem Eingang. Tim hat im Laufe des Urlaubs die Theorie aufgestellt, dass Restaurants mit Aquarien grundsätzlich keine guten wären und diese Theorie scheint sich immer mehr zu bestätigen…
Ich hatte das Gefühl, das die Touris eine Menükarte mit höheren Preisen bekommen und war daher schon leicht abgetörnt. Ich hatte so Lust auf Ente, wie ich sie in Macao gegessen hab. Aber ich wusste gleich, es wird nicht so sein 😦
Tim wollte einfach nur Nudeln mit Gemüse, aber auch er sollte enttäuscht werden…
Meine Ente war voller Knochen und nicht mal halb so lecker wie in Macao, dafür aber 3x so teuer. Der arme Tim hat gebratene Yum Yum Nudeln bekommen (wie die aus der Tüte, die man dann mit Wasser aufgießen konnte oder zu Schulzeiten auch roh geknabbert hat). Die waren gelb, ganz dünn und stellenweise knusprig und wabbelig. Darauf lagen ein paar Brokkoliröschen, die mit einer schleimigen, milchig aussehenden Soße übergossen waren. Es sah so schrecklich aus und ich habe Tim echt bewundert, dass er das essen konnte. Es hat wohl auch so geschmeckt, wie es ausgesehen hat und er hat nur grade eben seinen Hunger gestillt. Doof! Und leckere Dim Sum hatte ich auch noch nicht.

Auf dem Plan stand noch in das Hauptquartier des Wing Tsun zu gehen. Das haben wir dann auch gemacht. Der Meister war leider nicht da, aber eine seiner Schülerinnen, die dort grade trainiert hat. Sie hat sich auch ein paar Minuten Zeit genommen und Tim alles mögliche erzählt. Leider habe ich nur 2 Fotos machen können, da sie mir dann gesagt hat, dass fotografieren verboten ist.
Wir wollten noch unbedingt, bevor wir morgen nach Shanghai fliegen, die Fotos der letzten Tage in den Blog laden. Denn wir befürchten, dass in Shanghai, wie schon in Vietnam, der Blog gesperrt sein wird. In Hongkong gibt es anscheinend kein einziges Internetcafe. Aber man findet in fast allen Cafes Computer, jedoch kann man dort nichts anstecken. Dann sind wir einfach in ein chickes Hotel gegangen. Ein Mitarbeiter hat uns gesagt, wo die Computer für die Gäste stehen und dass sie über USB Anschlüsse verfügen. Juhuuu. Tim hat denn noch heimlich unsere Flugtickets für morgen ausgedruckt. Jetzt fehlen uns nur noch die Fotos für Goodbye Hanoi, hello Hongkong. Das hatten wir nicht mehr geschafft, da wir unbedingt um 20h die Lichtershow von Hongkong Island sehen wollten, die man vom Festland aus sehen kann. Sie ging 15 Minuten und war echt toll und sehr beeindruckend. Jedoch ist das auch voll die Stromverschwendung, zumal die Hochhäuser eh immer farbenfroh und aufwendig beleuchtet sind.

Wir sind dann diesmal bei Nacht die Avenue of the Stars entlang geschlendert. Es war sehr viel los und die meist chinesischen Touristen haben sich fast um die Fotomotive, wie z.B. die Bruce Lee Statue gekloppt. Die Sohle meiner Sandalette ist kaputt gegangen. Jetzt schaut eine Eisenplatte aus der Sohle. Heute abend klebe ich dann zum vierten Mal was an ihnen. Ich glaube sie sind nach dem Urlaub nicht mehr zu gebrauchen. 😥
Wir sind dann noch in eine Bar direkt auf der Avenue gegangen und ich habe ein Gläschen Wein getrunken, der erste in dem Urlaub, welch ein Genuss ;).
Tim hatte verständlicherweise noch Hunger und so sind wir das vierte Mal in Hongkong zu McDonald’s gegangen… Ein Big Mac kostet hier 1,40 Euro und ein Menü um die drei Euro. Voll krass!

Wir mussten noch Briefmarken kaufen und die gibt es hier nur im Supermarkt 7 eleven. Die Tussi an der Kasse war so was von unhöflich, das ich echt sauer geworden bin und und ihr das Geld auf den Tresen geschmissen habe. Nicht normal… Die Leute sind hier ganz unterschiedlich: manche sind super nett andere einfach nur unfreundlich und komisch. Dann ging’s in Richtung Hotel, es war auch schon nach 23h. Auf dem Weg von der U-Bahn ins Hotel mussten wir den ganzen Weg den riesigen Kakerlaken ausweichen die blitzschnell und kreuz und quer über den Bürgersteig liefen. Die Prachtexemplare unter ihnen sind bestimmt bis zu 5 cm gross.  Mmmmhhhh

Hier in Hongkong hab ich um Mitternacht meinem kleinen Bruder Seany schon innerlich Happy Birthday gewünscht. Aber ich warte mit dem Gratulieren noch bis du in Deutschland auch Geburtstag hast…

Und zu guter Letzt noch ein oberflächliches Resümee, was mir an den Menschen hier am meisten aufgefallen ist:
Die Leute hier stehen auf Brillen ohne Gläser und auf braun gefärbte Haare. Die Tussis lieben gleichmäßig hohe Plateausohlen, künstliche glitzer Fingernägel und unechte Wimpern. Und die Achselrasur scheint bei Frauen kein Muss zu sein. Der Klamottenstil ist ganz unterschiedlich. Manche sind wie auch in Europa angezogen, manche sind super modisch (und für meinen Geschmack sehr gut gekleidet) und andere einfach nur merkwürdig. Da passt irgendwie nichts zusammen… Ganz crazy Hosen und Kleider… Unbeschreiblich. Aber keiner läuft hier im lässigen Jogginghosen-Style rum, alle sind immer zurechtgemacht. Aber es gibt hier weniger Hallo Kitti Kram, als ich erwartet habe. Die Kinder sind hier sooo süss, am liebsten würde ich sie alle fotografieren. Manche Mädels sehen aus wie Puppen. Teilweise sehr schön, manche jedoch schon fast unheimlich. Aber der Anti-Bräunungs- Wahn scheint hier nicht ganz so stark zu sein, wie in Vietnam, aber auch hier gibt es überall whitening Produkte zu kaufen. Manche Männer haben einen langen Fingernagel, entweder Daumen oder Zeigefinger. Wobei das auch schon in Indien und in Vietnam so war.

Morgen gehts ab nach Shanghai, wir sind gespannt!

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