First Day in Pulau Perhentian

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Ich weiss nicht was in letzter Zeit los ist, denn auch diesmal waren wir nur grade eben rechtzeitig am Flughafen. Mit klopfendem Herzen sassen wir im Taxi und haben sogar dem Taxifahrer von unserem Problem erzählt, der versucht hat so schnell es geht zu fahren. Plötzlich standen wir im Stau und sind fast ohnmächtig geworden vor Angst. Obwohl die Schlange von Autos ziemlich lang war, hat es sich zum Glück nach zwei Minuten aufgelöst, als wäre nichts gewesen.
Nach einer Stunde Flug sind wir in Kota Baru angekommen. Von dort aus mussten wir mit einem Taxi nach Kuala Besut. Auch diesmal haben wir Sparfüchse uns das Taxi geteilt, mit zwei Mädchen. Eine war aus Malaysia und gebürtige Inderin und die andere aus London mit pakistanischen Wurzeln. Die waren echt nett und wir haben uns auf der einstündigen Fahrt gut unterhalten.
In Kuala Besut haben wir in einem kleinen Reisebüro gewartet, denn wir mussten noch 35 Minuten mit der Fähre fahren, das dachten wir zumindest. Denn die Fähre stellte sich als kleines Motorboot heraus, das allerdings ganz schön Speed hatte. Das Boot ist voll über die Wellen geheizt und man ist immer mal wieder hoch gehüpft. Das war ein ganz schön wilder Ritt und man musste sich richtig festhalten. Es war ein Wunder, dass unser Koffer, der auf der Sitzbank lag, nicht über Bord gegangen ist. Aber es hat voll Spaß gemacht und Mami: da musste ich an dich denken. Du hättest dich totgelacht dabei. Das war wie in dem einen Karussell auf dem Dom, ich glaube es hieß die Welle. Weisst du noch?

Am Strand an einem Steg wurden wir rausgelassen. Im seichten Wasser haben wir so viele Fischschwärme und sogar 3 Rochen gesehen. Wahnsinn.
Mit dem schweren Koffer (aber wir haben klugerweise nur einen mitgenommen und den anderen im Hotel in Kuala Lumpur gelassen) mussten wir über den Strand und durch den Urwald laufen. Aber Tim ist ja zum Glück stark :). Aber Hunger hatte er und so sind wir kurz vor dem Hotel noch in Ewans Cafe rein, um was zu essen. Die Restaurants sind hier nicht so toll, aber das wussten wir zum Glück von vorne herein und unsere Erwartungen sind dementsprechend.
Das Hotel ist sehr sehr basic. Wir haben eine kleine Hütte, die mitten im Wald steht. Das Badezimmer ist wiedermal mit einer offenen Dusche ausgestattet, es gibt aber diesmal nur kaltes Wasser. Es nervt ein bisschen, dass das Badezimmer immer nass ist und damit auch das Zimmer, denn die haben uns nicht mal eine Badezimmermatte hingelegt. Wir hatten auch keine Decken. Die hat Tim uns dann noch geholt. Und unfreundlich und desinteressiert sind die Betreiber auch. Aber laut den ganzen Bewertungen ist es bei den meisten Hotels hier auf der Insel so.

Nachdem wir den Koffer abgestellt haben ging es raus an den anderen Strand. Denn hier gibt es zwei Strände, einmal der Coral Bay, dort sind wir angekommen und den Long Beach. Unser Hotel liegt genau da zwischen mitten im Urwald.
An dem Long Beach ist etwas mehr los, viele Beach Bars und Restaurants, überall Musik… Ist echt schön. Wir sind dann was trinken und eine Kleinigkeit Essen gegangen. Dort haben wir zwei Jungs aus Deutschland kennengelernt und mit denen den Abend verbracht. Der eine ist auch ein leidenschaftlicher Traveller und es war echt cool mit ihnen. Der andere war auch schon in Shanghai und war ebenfalls auf einer lustigen Teeparty. Später sind wir dann noch in eine Bar, die auch Alkohol zu stolzen Preisen ausschenkt.
Es hat am Abend wie aus Eimern geschüttet und hat die ganze Nacht durchgeregnet. Auf dem Weg zum Hotel gab es keine einzige Laterne, man hat den Pfad überhaupt nicht gesehen. Zum Glück hat mein Handy eine Taschenlampe, sonst hätten wir am Strand schlafen müssen, denn der Weg war, so stockfinster wie es war, unauffindbar.
Die Insel ist noch sehr naturbelassen und ursprünglich. Uns wurde erzählt, das Perhentian noch gar nicht allzu lange eine Wasserleitung vom Festland hat.  Abends gibt es wieder erwarten doch Strom und einen Stromausfall hatten wir nur ein paar Sekunden. Das Internet funktioniert grade auf der gesamten Insel nicht und es gibt keinen einzigen Bankautomaten hier. Somit haben wir ein tägliches Budget zum Essen uns Trinken von nicht mal 20 Euro. Rank und schlank werden wir wieder kommen 😉

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  1. jaaaa, die Welle ist toll und der Alpen-Express auch.Über deinen Satz: rank und schlank……. hab ich mich auch totgelacht. Soooooooooooo süüüüüß!

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