KL: Pudu Wet Market, little India, Petronas Towers

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Hab ich schon erwähnt, dass Kuala Lumpur einfach nur cool ist? 🙂 🙂 🙂
Es gefällt uns super gut und heute war mal wieder ein richtig toller Tag.
Der Morgen begann mit Cornflakes im Guesthouse und einem Kaffee bei White Coffee. Auf dem Plan stand, unter anderem, die Tickets für die morgige Busfahrt in den Regenwald zu kaufen. Zuerst haben wir es bei einer grossen Busstation in Pudu versucht, da gab es jedoch keine Tickets für unser Ziel. War aber nicht schlimm, da wir eh ganz in der Nähe auf den Pudu Wet Market wollten. Der war soooo super. Wir haben unendlich viele Fotos geschossen und es hat richtig Spass gemacht, sich alles dort anzuschauen. Es gab vor allem Fleisch, Fisch und Gemüse. Aber es war halt kein normaler Markt. Lebende Hühner und anderes Getier wurde zum Kauf angeboten und es wurde dort geschlachtet, zerlegt und gehäutet. Die Leute waren so nett. Ich war die ganze Zeit am fotografieren und manche haben sich sogar als Motiv angeboten oder stolz ihre Krebse und Fische in die Kamera gehalten.
Es hat super Spaß gemacht über den Markt zu laufen.
Überall lagen Abfälle auf dem Boden und es war nass, daher vielleicht auch der Name. Unsere Füsse sahen aus und haben nach Fisch gerochen. Eine Frau ist in der Metro sogar etwas von mir abgerückt…

Im Anschluss ging es zu dem richtigen Bahnhof bei der Station Titiwangsa (geiler Name 🙂 und wir haben dort für 16,80 Ringgit unsere Tickets bekommen. Juhuu!

Ich, als bekennender Indienfan, wollte unbedingt noch nach little India. In KL gibt es zwei, einmal das Alte bei der Station Bandaraya (da waren wir schon) und das Neue in Brickfields. Diesmal ging es ins Neue in der Nähe der Station Central.
Auf dem Weg haben wir ein Ehepaar aus Bangladesch kennengelernt, die uns nach dem Weg gefragt haben. Sie wollten auch nach Central. Ganz stolz konnten wir ihnen den Weg zeigen und ihnen bei dem Kauf der Fahrkarten helfen. Die beiden waren echt süss, ihn haben wir zwar kaum verstanden, weil er einen sehr starken Akzent hatte und sie hat kaum geredet, aber beide waren sehr herzlich. Es wurden gleich Fotos gemacht, er hat uns seine Email Adresse gegeben und uns nach Bangladesch eingeladen. Maybe next time 🙂
Little India war toll, fast wie in Indien. Bunt und lebendig, aus Lautsprechern tönte überall indische Musik und aufgestellte Fernseher zeigten Bollywood Filme, die Strassen waren geschmückt und die Leute sehr nett. Wir haben uns in eine Garküche gesetzt, um dort etwas zu trinken. Bei Kaffee und 100+, Tims neuem Lieblingsgetränk, haben wir uns ein bisschen mit einem netten Mann aus Sri Lanka unterhalten, der seit 25 Jahren in Norwegen lebt und hier auch Urlaub macht.
Später sind wir in der Gegend noch in ein Veggie-Restaurant gegangen. Ich fand den Laden auf den ersten Blick total ansprechend und er wirkte sehr sauber. Das Essen war jedoch nicht sooo toll, irgendwie hat alles gleich geschmeckt und wir haben zu viel bestellt. Ausser die scharfen Kartoffeln, die waren super. Und richtig satt waren wir.
Als letztes standen noch die Petronas Towers, das Wahrzeichen von KL, auf dem Plan. Die sind ca. 450 Meter hoch und sehr beeindruckend. Innen drin ist ein riesiges, ganz chices Shopping Center und drum herum ein schöner Park.
Mittlerweile war es schon ca 19h und unsere Beine taten weh. Wir sind noch ins Pavilion gegangen, um Donuts und ein bisschen Proviant für die morgige Busfahrt zu kaufen. Im Anschluss haben wir noch unsere Wäsche von der Reinigung geholt. Die nassen Klamotten und Badetücher hatten wir auf dem Weg zurück nach Kuala Lumpur von der Insel in eine Plastiktüte getan und bei der Ankunft stanken die Sachen sooo unglaublich doll nach Pups. Da half nur waschen lassen.

Ich hatte abends tierisch Lust auf ein Glas Wein. Zu meinem Glück haben wir in der Nähe von unserem Guesthouse eine Bar gefunden, die nicht ganz so teuer war, denn Alkohol ist hier alles andere als günstig. In manchen Bars verlangen sie 4,50 Euro für ein Bier. Nach einem Glas Wein war ich betrunken. Wir waren noch kurz in der Garküche nebenan und dann ging es ins Hotel. Wir mussten noch unbedingt ein Hotel in Singapur finden und das ist nicht so leicht, denn Unterkünfte sind dort sehr teuer. Aber Tim, der super Organisator, war erfolgreich.
Auf dem Weg zu den PCs im Guesthouse ist mir aufgefallen, dass literweise Wasser aus der Decke lief und hab es einem der Leute gezeigt. Das sind echte Schlafmützen, die liegen abends nur auf dem Sofa und bewegen sich nicht. War anscheinend ein Rohrbruch.

Gute Nacht Germany! Morgen geht es in den ältesten Regenwald der Welt 🙂

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