Strand, Sonne, Meer und Glückseligkeit

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Heute morgen sind wir früh aufgestanden, denn wir hatten uns vorgenommen ganz in Ruhe zu Frühstücken und das gesamte Buffet durchzuprobieren. Pünktlich zur verabredeten Uhrzeit standen wir bei A und F vor dem Häuschen. Dummerweise hatte Tim die Uhr im Handy nicht der indonesischen Zeit angepasst und so standen wir eine Stunde zu früh bei den beiden auf der Matte. Und wir haben uns gewundert, warum wir noch so extrem müde sind :).
Wir sind immer zu spät, aber wenn wir mal pünktlich sind, dann richtig…
War aber auch nicht schlecht, denn dadurch hatten wir noch mehr Zeit für das tolle Frühstück. Es gab alles, was man sich vorstellen kann. Wirklich sehr lecker. Mindestens eine Stunde haben wir gegessen und gegessen.
Dann ging es auf unsere Sonnenliegen. Heute ist es sonniger als gestern und wir chillen und chillen. Paradiesisch ist das einzige Wort, das es hier treffend beschreibt. Einfach traumhaft schön. Das Wasser ist super klar und irgendwie auch total samtig. Darin zu Baden ist soooo toll. Der Sand ist sooo weich, man geht wie auf Watte. Man braucht nur ein paar Meter zu schwimmen, um zu einem wunderschönen Korallenriff zu gelangen. So viele unterschiedliche Formen und Farben, fast ausserirdisch, wie es Tim treffend ausgedrückt hat. Ich hatte mal wieder Schiss, ich kann nichts dafür, ich bin einfach ein Schisshase. Diesmal ist die Quelle meiner Angst kein Triggerfish, sondern Quallen. Hier steht nämlich ein Schild, welches vor ihnen warnt und zusammen mit Angelique hab ich auch schon eine gesehen. Die war schön bunt, aber zu nahe kommen will man der nicht. Dementsprechend ängstlich war ich als wir zu viert schnorcheln gegangen sind. Aber es war super schön, so viele bunte Fische. Lange war ich allerdings nicht drin, denn diesmal haben wir auch noch eine Qualle gesehen. Ohhhh männo…
Die Jungs sind noch im Wasser geblieben. Felix wollte sich eine Nemofamilie genauer anschauen. Beim Näherkommen setzte Papanemo zum Angriff an und attakierte seine Taucherbrille. Sooo süß, obwohl er so klein ist versucht er auf Leben und Tod seine Familie zu beschützen. Die Jungs haben dann noch einen kleinen Rochen, einen Kugel- und einen Stachelfisch und einen super schönen Fisch, der aussieht als hätte er einen Pettycoat an, gesehen.
Später haben wir uns nochmal den Tierpark bei Tageslicht angeschaut und im Anschluss sind wir in das Spice Restaurant von gestern gegangen. Der nette Koch kam wieder an unseren Tisch und wir haben zusammen mit ihm Fotos gemacht.
Statt und glücklich haben wir uns auf die Terrasse von A und F gechillt und Champagner getrunken. Kaum das wir sassen begann es tierisch zu regnen und zu gewittern. Weltuntergangsstimmung… Ein Blitz sah aus als wäre er ins Meer eingeschlagen, begleitet von einem Donnerschlag, der klang als wäre er direkt über der Hütte… Das hat keiner von uns jemals gesehen oder gehört.

Wir sassen gemuetlich im Trocknen und haben ein paar Dinge, die uns interessieren bei Wikipedia gegoogelt. Unter anderem haben wir unser Wissen über Anemonenfische erweitern wollen. Dabei wurde unsere Illusion von der süssen Nemofamilie zerstört. Papa Nemo, der so süss seine Familie verteidigt, ist gar nicht der Papa, sondern die Mutter. Und die Familie ist gar keine Familie, wie wir dachten, mit Mutti, Vati und Kindern, sondern eine Horde Zwitter. Es gibt immer ein Weibchen in einer ansonst männlichen Gemeinschaft. Wenn dieses Weibchen stirbt, verwandelt sich ein anderes Männchen in ein Weibchen… Das war ein Schock…

Irgendwann hörte dann auch das Gewitter auf und schlafen war angesagt, denn die letzten Stunden auf der Trauminsel wollen morgen noch genutzt werden.

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